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And the Oscar goes to: Die Oscars 2011 - Hollywood feiert seine Stars

Autor: FranziSteiner | Erstellt am: 02.03.2011 | Gelesen: 629
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Das waren also wieder die Oscar-Verleihungen. Mit der 83. Ausgabe geht dieses riesige Showevent nun mit großen Schritten auf eine hundertjährige Tradition zu.

Die Oscars 2011
Die Oscars 2011
Das waren also wieder die Oscar-Verleihungen. Mit der 83. Ausgabe geht dieses riesige Showevent nun mit großen Schritten auf eine hundertjährige Tradition zu und man versucht immer noch jung und trendy bleiben zu wollen. Tatsächlich schien man sich mit der aktuellen Ausgabe der Academy Awards if Motion Picture Arts and Science ganz bewusst auf eine Verjüngungskur zu setzen und engagierte mit den beiden Moderatoren Anne Hathaway – bekannt aus „Der Teufel trägt Prada" – und James Franco - zu sehen gewesen in Spider Man 3 – zwei vergleichsweise junge Vertreter des Showbusiness. Letzterer war bei den diesjährigen Oscars auch quasi in einer Doppelrolle vertreten; als Moderator und Nominierter als bester Schauspieler für den Film 127 Hours.

In der Fachpresse nörgelte man dann aber etwas über die halbherzigen Versuche, die altgebackene Oscar-Show etwas zu entstauben und klagte, nach den erfrischenden Videoeinspielungen vom Beginn der Show wäre man wieder dem bekannten und durchgeplanten Verleihungstrott verfallen. Weniger zu Wort kamen jene, die in James Francos Auftritt in Frauenkleidern und Anne Hathaways Black Swan-Persiflage als „The Brown Duck" mehr peinlichen Klamauk sahen, als unterhaltendes Showbusiness. Am Ende kann man sich dann schon die Frage stellen, ob denn eine traditionslastige Show wie die Oscars so etwas braucht und ob sie denn hip und jugendlich sein muss.

Letztendlich war es aber eine Veranstaltung, in der die Filme geehrt wurden, welche die Ehrung verdienten. Gewinner des Abends dabei The King's Speech, der in der Königsklasse „Bester Film" und für „Bestes Originaldrehbuch" die Auszeichnung abgeräumt hatte. Auch hier hört man Kritik, es sei eine zu konservative Wahl gewesen. Aber muss es deshalb die falsche Casino Wahl gewesen sein? Immerhin hat der Favorit der Jugend – Inception – auch einige Oscars gewonnen, wenn auch in den Kategorien, die von bösen Zungen als „Trostpreise" bezeichnet werden: „Beste Kamera", „Bester Ton", „Bester Tonschnitt" und „Beste visuelle Effekte". Die Produzenten des Films werden sich mit dieser Ausbeute aber sicher nicht beschweren.

 
 
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