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Aminosäuren und Bodybuilding

Autor: Hanswerner | Erstellt am: 09.04.2011 | Gelesen: 749
Kategorie: Sport - Fitness & Workouts | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Die richtige Ernährung bei Bodybuiling - Nahrungsergänzung durch Aminosäuren

Aminosäuren: Bodybuilding - die richtige Ernährung

Bodybuilder haben das Ziel, den Körper mittels Muskelübungen zu modellieren. Dabei hilft die Aufnahme von Aminosäuren. Bodybuilding verbindet also eine spezielle Ernährungsstrategie mit entsprechenden Trainingseinheiten.

Aminosäuren

Sie werden als Bausteine des Lebens bezeichnet: Aminosäuren. Bodybuilding ist ein Bereich, in dem sie eine Rolle spielen, denn sie fördern den Muskelaufbau. Der Unterschied zu Kohlenhydraten und Fetten ist, dass Aminosäuren Stickstoffmoleküle enthalten. Insgesamt sind über 250 Aminosäuren bekannt, die im menschlichen Körper Stoffwechselprozesse steuern und ausführen. Nur 20 davon sind sogenannte proteinogene Aminosäure - sie bilden Körpergewebe (Protein).

Die neun essenziellen Aminosäuren sind:

  1. Histidin,
  2. Isoleucin,
  3. Leucin,
  4. Lysin,
  5. Methionin,
  6. Phenylalanin,
  7. Threonin,
  8. Tryptophan und
  9. Valin.

Zu den semi-essenziellen Aminosäuren zählt man

  • Arginin,
  • Cystein,
  • Glutamin,
  • Tyrosin,
  • Serin, und
  • Glycin.

Bodybuilding und Aminosäuren

Durch ein ausgefeiltes Krafttrainingsprogramm wird die Umformung des Körpers erreicht. Hauptsächlich wird Bodybuilding von Männern betrieben, doch auch immer mehr Frauen interessieren sich für diesen Sport. Mithilfe von Hanteln oder anderen Trainingsgeräten werden die Muskeln gestärkt. Außerdem kann der Trainingseffekt noch durch eine angepasste Ernährung unterstützt werden. Sehr förderlich ist die Aufnahme von Aminosäuren.

Bodybuilding wird in zwei Phasen unterteilt. In der ersten, der Massephase, werden dem Körper möglichst viele Kalorien angeboten, damit der Muskelaufbau stattfinden kann. Die zweite ist die Definitionsphase, in der versucht wird, die Muskeln beispielsweise vor Wettkämpfen mehr zum Vorschein zu bringen. Der Bodybuilder muss jedoch in beiden Phasen sechs Mahlzeiten täglich zu sich nehmen, um den Körper ständig mit Nährstoffen zu versorgen. Im Körper bilden die Aminosäuren sogenannte Proteinketten, die verschiedene Funktionen haben. Die in der Nahrung enthaltenen Proteine werden vom Körper aufgespalten, d. h. die Proteinketten werden in die einzelnen Aminosäuren zerlegt, damit diese dort eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden.

Die meisten Sportler achten sehr genau auf die Einnahme von Aminosäuren. Bodybuilding funktioniert sehr gut mithilfe von Glutamin, weil diese Substanz schnell wirkt. Sie hilft nicht nur beim Muskelaufbau, sondern stärkt auch das Immunsystem und das ist für einen Leistungssportler sehr wichtig. Die Muskelzellen werden bei jedem Training zunächst stark beansprucht. Doch danach nimmt die Muskulatur an Größe, Kraft und Umfang zu. Glutamin hilft dabei, die Muskeln zu regenerieren und es trägt dazu dabei, dass während der Trainingseinheit weniger Aminosäuren abgebaut werden. Den Anteil an Aminosäuren in der Muskulatur konsequent hochzuhalten, ist für Sportler sehr wichtig. Ebenso wichtig und beliebt ist im Bodybuilding die Aminosäure L-Arginin. Sie enthält von allen Aminosäuren den höchsten Stickstoffanteil und ist als Gefäßaktivator bekannt. Die Durchblutung wird dadurch erhöht. L-Arginin und Glutamin können ohne Probleme auch sehr hoch dosiert werden (Arginin bis zu 20.000 mg am Tag bei regelmäßiger Einnahme).

Nahrungsergänzung durch Aminosäuren

Es gibt zahlreiche Ergänzungsmittel aus Aminosäuren. Bodybuilding ist ein bekannter Bereich, in dem sie eingesetzt werden. Doch auch im Allgemeinen sind diese „Bausteine des Lebens" von großer Bedeutung, weil sie für den Stoffwechsel, für den Transport von Nährstoffen und für das Wachstum unentbehrlich sind. Dies funktioniert nur, wenn jede einzelne Aminosäure ausreichend zur Verfügung steht. Erst dann ist eine gesunde Ausgeglichenheit gegeben. Jedoch ist der Bedarf individuell. Aus diesem Grund wurden je nach Personengruppen unterschiedliche Kompositionen entwickelt. Die Nahrungsergänzungsmittelangebote bestehen demnach aus unterschiedlichen Anteilen von Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Der Bedarf richtet sich bei jedem Menschen nach dessen körperlicher und geistiger Belastung, kann jedoch auch krankheitsbedingt sein wie z. B. bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erektile Dysfunktion oder Diabetes.

Hans-Werner Wallen
 
 
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