Aminosäure L-Carnitin - Fatburner
Ausdauersportarten werden in den Gesundheitswissenschaften als besonders förderlich betrachtet, wenn es um die Erhaltung der Allgemeingesundheit und den Aufbau der Fitness geht. Zu den wichtigsten Ausdauersportarten zählen neben dem Laufen, Radfahren und Schwimmen auch das Rudern und diesen Sportarten verwandte Tätigkeiten. In den vergangenen Jahren konnte dabei in zunehmendem Maße der Zusammenhang von Aminosäuren und Ausdauer geklärt bzw. aufgezeigt werden, wie sich Aminosäuren gezielt einsetzen lassen, um die Ausdauer zu erhöhen. Auf diese Weise kann auch Hobbysportlern ein Instrument an die Hand gegeben werden, mit dem sie ihre Leistungsfähigkeit verbessern können.
Bei Aminosäuren handelt es sich um organische Verbindungen, aus denen die Proteine (Eiweiße) des Körpers aufgebaut sind. Diese Klasse der Aminosäuren wird deshalb auch als proteinogene Aminosäuren bezeichnet, von denen bisher 22 bekannt sind. Zu den wertvollsten Aminosäuren gehören L-Arginin, L-Cystein und L-Histidin. Dem Aufbau von Eiweißen durch Aminosäuren kommt deshalb eine herausragende Bedeutung im Stoffwechsel zu, weil Proteine ein wesentlicher Grundbaustein für die Zellbildung darstellen. Damit die Zellbildung gelingen kann, wird deshalb in der Regel eine weitere Unterteilung der proteinogenen Aminosäuren in essenzielle Aminosäuren vorgenommen, da diese dem Körper von außen zugeführt werden müssen und von diesem nicht selbst hergestellt werden können.
In der Vergangenheit hat sich die Sportwissenschaft bei der Behandlung des Themas Ausdauer vor allem auf die Kohlenhydrate konzentriert bzw. auf die Zuführung von Vitaminen und Mineralien. Die Eiweiße sind nun in das Zentrum der Betrachtung geraten in Hinblick auf die sogenannte Proteinwertigkeit. Damit spielen Eiweiße nun nicht mehr nur beim Aufbau von Muskelmasse im Kraftsport für die Wissenschaftler eine Rolle, sondern auch beim Ausdauertraining. Aminosäuren und Ausdauer bilden so eine Einheit.
Die Proteinwertigkeit beschreibt dabei die Qualität der Eiweiße. Untersuchungen haben gezeigt, dass es bei der Nahrungsaufnahme im Ausdauersport nicht so sehr um die Menge der Aminosäuren geht, sondern um deren Ausgewogenheit. Da die
Aminosäuren beim Aufbau der Proteine zusammenwirken müssen, darf keine der Säuren bei der Zellbildung fehlen. So kann der Zellaufbau auch bei größeren Aminosäurequantitäten scheitern, wenn einzelne Säuren fehlen. Aus diesem Grund wird zunehmend die Ausgewogenheit der Ernährung im Ausdauersport betont, die sich nicht nur auf die Kohlenhydrate, sondern auch auf die Eiweiße beziehen muss.
Markus Lüttke