eigenes Auto, Mietwägen oder Carsharing
Der Besitz eines Autos ist eine kostspielige Angelegenheit. Zu den Anschaffungskosten kommen Fixkosten für Versicherungen und die KFZ-Steuer sowie Rechnungen für Reparaturen und Wartungsarbeiten. Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb bewusst gegen ein Auto, obwohl sie eine Fahrerlaubnis besitzen. Gerade in Großstädten sehen sie genug attraktive Alternativen der Mobilität.
So ist dort der öffentliche Nahverkehr in der Regel gut ausgebaut. Mit Bussen, Trams, U- und S-Bahnen kommen die Bewohner an ihr Ziel, angesichts des oftmals vorhandenen Verkehrschaos häufig sogar schneller als mit dem Auto. Zudem kann die Fahrzeit im öffentlichen Nahverkehr sinnvoller als im eigenen Auto genutzt werden, zum Beispiel zur Lektüre einer Zeitung oder geschäftlicher Unterlagen. Außerdem erspart diese Form der Mobilität die oftmals stressige Suche nach einem Parkplatz.
Vergleicht man die Kosten, werden die meisten Menschen feststellen, dass die Fortbewegung mit anderen Verkehrsmitteln billiger ist als mit dem eigenen Auto. In eine solche Rechnung sind nicht nur die Monats- oder die Jahreskarte mit einbezogen, sondern auch die Kosten für manche Taxifahrt oder bundesweite Reisen mit der Bahn. Gleichwohl möchten viele nicht komplett auf die Nutzung eines Wagens verzichten: Individuelle Fahrten mit einem Auto können hin und wieder praktisch sein, wenn zum Beispiel ein Urlaub mit viel Gepäck oder ein Großeinkauf ansteht. Aber dazu bedarf es keines eigenen Fahrzeuges. Stattdessen bietet sich vor allem für längere Strecken ein Mietwagen an. Je nach Bedarf können sich Kunden bei einer Vermietung ein Fahrzeug aussuchen. Gerade die großen Anbieter in diesem Sektor haben viele verschiedene Fahrzeuge in ihrem Sortiment.
Zunehmende Verbreitung findet außerdem das sogenannte
Carsharing. Hierzu müssen sich Interessierte bei einem entsprechenden Unternehmen vor Ort anmelden. In der Folge können sie dann an mehreren Orten in der Stadt geparkte Autos nutzen und müssen diese nach Gebrauch wieder an gekennzeichneten Plätzen abstellen. Abgerechnet wird per Chipkarte, entscheidend sind die gefahrenen Kilometer. Dieses Modell gewinnt zurzeit schnell an Verbreitung, was dazu führt, dass sich die Infrastruktur stets verbessert. Sowohl
Mietwagen als auch Carsharing haben eines gemeinsam: Kunden meiden hohe Investitionen genauso wie absehbare und unabsehbare Rechnungen. Bei beiden Varianten zahlen sie nach Bedarf und können die Kosten exakt planen.