Altenpflege
Viel Arbeit für wenig Geld - In der Altenpflege bleiben immer mehr Stellen unbesetzt. Altenpflege ist ein Knochenjob. Die Bezahlung ist gering, aber die Verantwortung groß. Die schlechte Bezahlung und der harte Job in der Altenpfege läßt nichts gutes Für die Zukunft erahnen.
Das Statistische Bundesamt hat errechnete, dass in zehn Jahren gut 2,9 Millionen deutsche pflegebedürftig seien werden, im Jahr 2030 werden es sogar bis zu 3,4 Millionen Menschen sein. Doch in der Altenpflege werden Altenpflegerinnen und Altenpfleger knapp. 2008 gab es laut einer Studie der Bundesarbeitsagentur 10.500 unbesetzte Stellen in der Altenpflege. Im Oktober 2009 ist die Zahl der Freien Stellen in der Altenpflege nochmals erheblich angestiegen.
Die Kluft zwischen Personal-Nachfrage und Personal-Angebot ist in erster Linie auf die wenig attraktiven Arbeitsbedingungen in der Altenpflege zurückzuführen. Der DGB stellte nach einer Umfrage fest, dass über 50 Prozent der Beschäftigten in der Altenpflege ihren Beruf als schlecht bewerteten und nicht einmal 20 Prozent sich zufrieden äußerten. Besonders kritisch sahen die Befragten die Entlohnung in der Altenpflege, denn gut 70 Prozent der befragten verdienen weniger als 2000 Euro brutto und 50 Prozent sogar unter 1500 Euro. Während Tarifgebundene Arbeitgeber in der Altenpflege zwischen 1722 und 2259 Brutto entlohnen.
Autor: Norbert Sohrweide