Gaby Schmidl beglückwünscht die Gruppe zu ihrer Entscheidung, an die Öffentlicheit zu gehen.
Im Haus der Betreuung und Pflege am Stockenberg, einem Alten- und Pflegeheim in Sulz a.N., geht ein Teil der Bewohner an die Öffentlichkeit. Frei nach dem Motto: "Wir sind alt aber nicht tot" wollen sie zeigen, daß sie noch längst nicht zum alten Eisen gehören.
Gefunden hat sich diese Gruppe, die sich Club der junggebliebenen Senioren nennt, bei einer hausinternen Veranstaltung, dem Nachtcafe. Diese Veranstaltung findet jeden Donnerstagabend in der Cafeteria des Hauses statt. Sinn und Zweck ist es, neben den üblichen Aktivierungs- und Beschäftigungsprogrammen, den Bewohnern ein Gefühl der Gemeinschaft zu geben. Im Nachtcafe, an dem Bewohner freiwillig teilnehmen können, haben sie die Möglicheit, Geschichten und Ereignisse aus ihrem Leben zu erzählen. Der harte Kern dieser Veranstaltung hat sich nun entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen. "Wir wollen den Menschen zeigen, daß wir auch noch Spaß am Leben haben" so lautet die eindeutige Aussage der Teilnehmer.
"Junggebliebene Senioren ist genau die richtige Bezeichnung für diese Gruppe" so der Kommentar der Nachtcafe-Leiterin, Gaby Schmidl. "Ich finde es super, daß diese Bewohner sich nicht scheuen, an die Öffentlichkeit zu gehen" Nach einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Haustechnik, erklärte dieser sich bereit, eine entsprechende Webseite zu erstellen und zu veröffentlichen. Wer sich über die Ativitäten dieser Gruppe informieren möchte, kann gerne diese Webseite besuchen (dieter-poplutz.de). Im eigens dafür angelegten Blog sowie in der erstellten Fotogalerie wird man künftig mehr über diese Senioren erfahren.
Autor: Dieter Poplutz