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Alice Cooper’s Theatre Of Death: Imposant inszenierte Rocky Horror Music Show

Autor: hammerl | Erstellt am: 29.04.2010 | Gelesen: 1447
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Ehemalige Nightwish-Sängerin Tarja Turunen im Vorprogramm

Alice Cooper
Alice Cooper
(thk) „Fulminantes Spektakel – optisch und musikalisch allerfeinste Kost" (Powermetal.de). „Sorgfältig in Szene gesetzte Rock-Theater-Extravaganza" („Kansas City Confidential). „Das beste Konzert, das ich je gesehen habe" („Quad City Times"). Euphorische Kritiken befeuern die Erwartungshaltung auf Alice Coopers weltweit gefeierte „Theatre Of Death"-Shows, die deutschlandweit erstmals im November zu erleben sind. Während rund 90 Minuten lässt der Star aus den Saturn-TV-Werbespots (62) in einer an eine Rockoper erinnernden, aufsehenerregenden Aufführung seine gut 40-jährige Karriere anhand von 26 Songs Revue passieren: von den Anfängen mit „I'm Eighteen" und „Under My Wheels" über die Hits „School's Out", „No More Mr. Nice Guy", „Only Women Bleed" oder „Poison" bis hin zum 25. Studio-Album („Along Came A Spider", 2008) sowie einem möglichen Vorgeschmack auf die kommende CD „The Night Shift". Karten für diese einzigartige Inszenierung, auf die neben einem Überraschungsact vor allem auch Sängerin Tarja Turunen (Ex-Nightwish) mit einer Live-Präsentation ihrer Solo-Werke „My Winter Storm" und dem aktuellen „What Lies Beneath" einstimmt, kosten 41.-- bis 60.-- Euro (zzgl. Gebühren). Sie sind an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Coopers gegenwärtige, äußerst aufwendige Bühnenproduktion zeigt anschaulich: Der Theaterbesuch ist, zumindest in seinem Fall, ein Mordsspaß! Bereits binnen der ersten halben Stunde wird er zweimal hingerichtet: erst geköpft per Guillotine, dann durch die von einer Krankenschwester im sexy Dress verabreichte Giftspritze. Auch danach geht es Schlag auf Schlag weiter und Cooper muss noch viele Tode sterben: Unter anderem am Galgen oder aufgespießt von den spitzen Eisenstacheln im Inneren einer Eisernen Jungfrau. Doch wie der Mann mit dem markanten Augen-Make-up auch umkommt, er tut dies immer stilvoll gekleidet – mal ganz in Leder, mal im Glitzer-Anzug. Alice Cooper ist aber nicht tot zu kriegen. Das beweist anschaulich seine Karriere, die schon vier Jahrzehnte andauert, und gleich der Show einer Achterbahnfahrt ähnelt. Die Höhepunkte daraus sind Bestandteil dieser „äußerst unterhaltsamen Performance" (Australian Stage). Musikalisch begleitet wird der Radiomoderator („Nights With Alice Cooper"), Restaurantbesitzer (Alice Cooper'stown) und schriftstellerisch aktive Top-Golfspieler („Golf Monster", Kosmos Verlag) von vier virtuosen Instrumentalisten: Damon Johnson und Keri Kelli (Gitarren), Bassist Chuck Garri plus Schlagzeuger Jimmy deGrasso (Ex-Megadeth/-Suicidal Tendencies). Der Sound schallt druckvoll-messerscharf und glasklar-transparent aus den Boxen. Im Einklang mit der Rock-Revue ist das „ganz großes Kino für alle Filmfreunde der ‚Freitag, der 13'- oder ‚Saw'-Reihe", schreibt powermetal.de. Und weiter: „Weil der Meister der Provokation sowie maßlosen Übertreibung alles jedoch so comichaft überzeichnet, dass der nackte Horror in Grenzen bleibt, ist das Entertainment unschlagbar!"

Alice Cooper – „Theatre Of Death" 2010
Special Guest: Tarja Turunen / + Surprise Act

04.11. Stuttgart, Porsche-Arena
05.11. Kempten, bigBOX
06.11. München, Zenith
08.11. Berlin, Max-Schmeling-Halle
09.11. Leipzig, Arena
11.11. Frankfurt, Jahrhunderthalle
12.11. Dortmund, Westfalenhalle
13.11. Braunschweig, VW-Halle
15.11. Bamberg, Jako-Arena

Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr
Tickets: Karten von 41.-- bis 60.-- Euro (zzgl. Gebühren) an den Vorverkaufsstellen und bei Ticket Online (Hotline: 01805.4470 – 0.14 €/Min., Mobilfunkpreise abweichend) sowie Ticketmaster und Eventim.

Tourneeveranstalter: KBK – Konzert- und Künstleragentur GmbH, Tel. 089.411094-0
Links: www.alicecooper.com, www.tarjaturunen.com,
Pressearbeit: Hammerl Kommunikation, Tel. 0821.58 97 93 88/9
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von skandinavian-wolf am 10.11.2010
Nach einer Vorab-Empfehlung (Wacken) habe ich Alice am 09.11. in Leipzig gesehen.
Einlass laut Ticket 18.00, lt. Plakat 18.30, real 18.15 - na ja.
Beginn lt.Ticket 19.00, lt. Plakat 20.00.
Bei den Vorabbands zeigten sich die subjektiven Geschmäcker. Während mir die Einheizer Eisbrecher gefielen (kannte ich dank Rockantenne Bayern via Internet schon), konnten andere mit Tarja Turunen mehr anfangen. Ich hatte mit der "Kate Bush auf Metal" so meine Probleme.
Dann kam Vincent und seine Crew.
Der Ton kam (hallenbedingt!?) besser rüber als beim Wacken-Open-Air, war hart an der Grenze ausgesteuert.
Eine unterhaltsame Show, eine sehr schöne Mischung aus 40 Jahren Karriere von Herrn Furnier.
Im Gegensatz zu den Vorgruppen fehlte jede Anbiederung beim Publikum aber, für mich, auch irgendwo der herzliche überspringende Funke. Das Konzert konnte genauso gut in Portland oder Madrid, wie in Leipzig stattfinden.
Na ja, nicht ganz, bei der ersten "Zugabe" (Elected) kam Alice ja mit der deutschen Fahne auf die Bühne.
Den reinen Kommerz hat AC aber als Profi gemeistert. Wenn auch nicht jeder Ton passte (Under my wheels, Be my lover), oder sollte das gwewollte Interpretation sein?
Andere Titel, wie Poison oder I`m 18, sogar I love the dead ("geringfügig" gekürzt) kamen da "erkennbarer" rüber.
Resümee für mich - eine schöne Zusammenfassung seiner Karriere, wenn auch ohne jede Schlange auf der Bühne. Ich habs nicht bereut!







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