spielende Kinder in einer Fußgängerzone
Laut einer Schweizer Studie aus dem Jahr 2008 schützt Aktivität vor Allergien.Über einen Zeitraum von 12 Jahren wurden die Daten von fast 2000 Kindern gesammelt und analysiert. Das Ergebnis ist eindeutig. Körperlich wenig aktive Kinder haben eine bis 50 Prozent größere Gefahr eine Allergie zu entwickeln.
Berücksichtigt dabei wurden auch die Lebensgewohnheiten der Eltern, die ebenfalls eine Allergie begünstigen wie Passivrauchen, Haustiere und Krankheitsfälle in der Familie.
Obwohl das Feld der Allergien noch nicht wirklich bis ins Letzte erforscht ist und viele weitere Faktoren ebenfalls beeinflussend wirken, spricht für die These, dass Kinder aus der Zeit vor Gameboy und Computer, also die heute über 40ig-Jährigen, weniger von Allergien betroffen sind. Der wesentliche Unterschied zu Kindern von heute ist, dass man sich vor über 30 Jahren nicht nur mehr bewegte, sondern dies vor allem auch draußen tat.
Aufgrund dieser Ergebnisse kann man jungen Eltern nur den Tipp geben, ihre kleinen Sprösslinge wortwörtlich "an die Luft zu setzen". Bewegung, vor allem draußen, ist gesund und schützt nicht nur vor Allergien, sondern begünstigt auch die körperliche Entwicklung ihrer Kleinen. Fernsehen sollte daher nur gezielt genutzt werden, ebenso sollte das Spielen mit dem PC oder Gameboy zeitlichen Limits unterliegen.
ArneFrentzel