Aktive Arbeitsplatzvernichtung dank 1€-Jobs
Zitat: "Die Kommune spart und kann weitgehend auf Fremdanbieter verzichten. Jobverlust bei Letzteren, Ok, aber auf der anderen Seite auch Verlust der gezielten Abschöpfung öffentlicher Mittel."
2. Zitat: "Warum geht man nicht allgemein dazu über, Arbeitslose grundsätzlich zu kommunalen Arbeiten (z.B. Hilfsarbeiten bei der Müllabfuhr, Rasenmähen in Parks, Strassenreinigung usw.) heran zu ziehen."
Dieses sind grundsätzlich Arbeiten, die besser von regulären Arbeitnehmern ausgeführt werden sollten statt durch sogenannte 1€-Jobber. Diese Bereiche gehören in die öffentliche Aufgabenwahrnehmung und sind somit regulär zu entlohnen, dieses wären dann wenigstens keine Hartz4-Empfänger.
Wenn keine Fremdanbieter genommen werden sollen, fallen da sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze weg, wo die betreffenden Menschen sich dann in Hartz4 wiederfinden. 1€-Jobber kommen den Kommunen teurer, denn neben dem Hartz4-Satz + Kosten der Unterkunft(Miete, Nebenkosten, Heizkosten) zahlt die Kommune den "gemeinnützigen" Organisationen, die diese 1€-Sklaven einstellen, auch noch ein paar Hundert Euro, damit diese kostenlose und weitgehenst rechtlose Jobber beschäftigen. Rechnet man diese Hartz4-Sätze mit den Kosten an die "gemeinnützige" Organisationen zusammen, wäre es durchaus möglich, dieses alles zu regulären sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zu machen.
Die Folgen davon wären weniger Verwaltungskosten, mehr richtige Arbeitsplätze, mehr Einnahmen für die ohnehin klammen Sozialversicherungen und den Menschen würde man damit ihre Würde wiedergeben, denn diese wird ihnen durch die Verfolgungsbetreuung genommen. Desweiteren würden nicht fortlaufend reguläre Arbeitsplätze bei Fremdanbietern vernichtet werden.