Wer sein Notebook, Netbook oder Laptop nicht nur als Ersatz für den Desktop-PC benutzt, ist auf ein
leistungsfähiges Notebook Akku angewiesen. Unabhängig vom Stromnetz kann man so den Computer überall einsetzen. Hierfür gibt es in Windows eine eingebaute Ladeanzeige. Doch diese Anzeige ist eher rudimentär. Detaillierte Informationen fehlen völlig. Manche Notebook-Hersteller stellen ab Werk eine etwas bessere Anzeige zu Verfügung, die im Rahmen der Energiesparoptionen angepasst werden kann. Aber auch diese liefern längst nicht alle Informationen, die von Belang sind.
Abhilfe schafft das kostenlose AkkuLine Batterie Tool. Anders als die reine Windows-Anzeige liefert es umfangreiche
Informationen über den Notebook Akku. Sehr interessant dürfte für viele User beispielsweise die tendenzielle Bewertung der Lebensdauer des Akkus sein. Besonders ältere Akkus lassen irgendwann in ihrer Leistung nach. Das Ladeverhalten und Einsatz unter verschiedenen Bedingungen kann darauf erhebliche Auswirkungen haben. Mit dem Tool von AkkuLine kann sich der Benutzer eine Reihe von Informationen über Ladezustand, Ladezyklen, Zustand des Akkus oder sogar die Energiekosten anzeigen lassen. Eine grafische Aufbereitung und Aufzeichnung der Daten ist ebenfalls möglich. So kann man die Schwächen eines bestimmten Batterietyps anhand des eigenen Benutzerverhaltens genau berücksichtigen und muss sich nicht nur auf die prozentuale Restlaufzeit verlassen. Schließlich schwankt diese erheblich mit den Anforderungen, die an CPU, Lüfter, Festplatte und Monitor gestellt werden, weswegen die langfristigen statistischen Aussagen über das Notebook Akku beim Einsatz des AkkuLine Batterie Tools wesentlich aussagekräftiger sind.
Das AkkuLine Batterie Tool misst selbst keine Daten, sondern verwendet die im System vorhandenen Informationen. Ein
Notebook Akku verfügt über einen eingebauten Chip, auf welchem Informationen über Kapazität, Nennspannung und andere Werte enthalten sind, die vom Standardtool in Windows nicht berücksichtigt werden. Allerdings stellen nicht alle Hersteller von Akkus sämtliche Informationen auf dem Chip zur Verfügung, weswegen der User gegebenenfalls bestimmte Werte im AkkuLine Batterie Tool manuell eintragen muss. Diese Informationen finden sich meist auf dem Akku selbst. Nach Aussage der AkkuLine Website funktioniert das Tool beispielsweise mit Geräten von Dell besonders gut. Es kann also vorkommen, dass etwa ein No-Name-Akku nicht den vollen Umfang der Funktionen des Batterie Tools unterstützt.
In jedem Fall ist das AkkuLine Batterie Tool für alle Nutzer interessant, die mehr über ihr
Notebook
Akku erfahren möchten und die Lebensdauer möglichst effizient ausdehnen wollen. Bei Nutzern von Netbooks mit schwächeren Prozessoren kann allerdings die Rechenleistung etwas unter dem Einsatz des Batterie Tools leiden. Doch bei den meisten Anwendungen überwiegt der Nutzen des kostenlosen Tools diese kleine Einschränkung.
Bartholomäus Grzywna