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Afrika Galerie setzt auf Haiti

Autor: Afripi | Erstellt am: 28.05.2009 | Gelesen: 2392
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Karibische Gemälde als konsequente Fortschreibung afrikanischer Kunst

La Femme, le marché et le bleu, Reginald La Fleur, Haiti 2001
La Femme, le marché et le bleu, Reginald La Fleur, Haiti 2001
Ab sofort gehören auch haitianische Bilder zum Angebot der bisher auf afrikanische Bilder spezialisierten Galerie My African Painting. Ausgangspunkt für die regionale Erweiterung ist die jüngst geschlossene Kooperation mit der haitianischen Künstlerfamilie La Fleur.

Das um karibische Artefakte erweiterte Programm aus afrikanisch inspirierten Öl- und Acrylgemälden umfasst nun auch Gemälde von Reginald La Fleur, dem Senior, und seinen malenden Söhnen Ronald aka Alaby, Camio und Nesly. „Wir wollten einen guten Querschnitt haitianischer Kunst abbilden. Deshalb bin ich stolz, dass wir mit La Fleur so renommierte und facettenreiche haitianische Künstler für die Zusammenarbeit gewonnen haben", so Nana Amoah, Galeristin von My African Painting.

Die karibischen Gemälde sind unterschiedlich aufwendig gemalt und reichen von Kleinformaten (30cm * 40 cm) bis hin zu ausgefallenen Großformaten (130cm * 55cm). Unterschiedlich fallen auch die Preise für die afrokaribischen Originale (Acryl auf Leinwand) aus und liegen zwischen EUR 69 und EUR 389. Damit bleibt die Galerie ihrem Grundsatz treu, afrikanische Bilder und afrikanisch inspirierte Gemälde für jeden erschwinglich anzubieten.

Menschen und Alltagsszenen, etwa farbenfrohe karibische Marktszenen, werden thematisiert. Abstrakte und gegenständlich naive Bilder transportieren typische haitianische Stimmungen. Dabei vereinen sie große künstlerische Meisterschaft mit authentisch karibischen bzw. afrikanischen Elementen.

„Obwohl die tägliche Realität in Haiti heute oft düster aussieht, spiegelt sich doch die karibische Sonne in den brillanten Farben" meint Amoah. Auch sei die sprichwörtliche karibische Lebensfreude nicht zu verkennen, auch – oder vielleicht gerade – als Reaktion auf die oftmals widrigen Lebensumstände.

Amoah versteht haitianisch Kunst als „konsequente Fortschreibung afrikanischer Kunst unter veränderten geografischen Koordinaten und Kontexten". Dabei betont sie, dass die afrikanische Inspiration sichtbar ist, die Stilmittel aber typisch haitianisch sind. Besonders attraktiv sei haitianische Kunst zudem, „weil Haiti kein Reiseland ist und diese Bilder bisher auch kaum angeboten wurden."
Sofern haitianische Bilder gut angenommen werden, ist geplant, das Angebot karibischer Bilder auszubauen. Dennoch wird auch zukünftig das afrikanische Bild Schwerpunkt von My African Painting sein, betont Amoah. So solle auch das bestehende Programm an afrikanischen Gemälden weiter ausgebaut werden.

Galerie: My African Painting
Nana Amoah
Hanauer Landstr. 521
60386 Frankfurt
www.myafricanpainting.de

Pressekontakt:
Patrik Fischer
info@basicpr.de
www.basicpr.de
Tel. 069 40896874
 
 
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