Der Hauptgrund für "Versagen"
Die größte Hürde, die es zu überspringen gilt, wenn man im täglichen Leben seine Ziele dauerhaft erreichen möchte, ist die eigene Angst. Hiermit meine ich die Angst, dass andere Menschen schlechte Dinge über einen sagen könnten wenn man sich in einer bestimmten Weise verhält, die Angst, dass man das, was man sich vornimmt, nicht konsequent umsetzen kann, dass man versagt oder dass das eigene Handeln oder Verhalten unangenehmen Konsequenzen mit sich bringen könnte. Außerdem gibt es dann noch die Angst vor Erfolg, vor dem Ungewissen dass dann sehr wahrscheinlich folgen wird. Diese Angst klingt erst einmal sehr merkwürdig, jedoch exisitiert sie öfters, als vielen bewusst ist.
Angst erkennen: der Schlüssel zum Erfolg
Die eigene Angst zu erkennen ist der erste Schritt zum Erfolg. Es erfordert durchaus ein wenig Übung so selbsterkennend zu werden, dass man seine Emotionen richtig deuten kann, dass man erkennen kann, dass es wirklich Angst ist, die einen so handeln lässt, wie man handelt und nicht irgend ein undefinierbares, diffuses schlechtes Gefühl.
Sich der Angst stellen
Ist man in der Lage, die Situationen zu erkennen, ist nun der einzige Weg, mit dieser Angst umzugehen, sich ihr zu stellen (Hier muss natürlich gesunder Menschenverstand angewendet werden, ich rate hier ausdrücklich keinem zu versuchen durch den Atlanik zu schwimmen oder einen Zug durch reine Körperkraft zum stehen zu bringen). Das Zauberwort hier heißt handeln. Angst lässt einen oft inaktiv werden. Im Kopf laufen jetzt Filme ab, die einem die schlimmsten Konsequenzen des eigenen Handeln sehr real darlegen und einem emotional raten, dass Vorhaben vielleicht doch lieber auf die lange Bank zu schieben. Sicher ist sicher. Das Unterbewusstsein redet einem 100 Gründe ein, jetzt genau nicht aus seine Komfortzone herauszutreten um sich an das Unbekannte zu wagen sondern lieber nichts zu tun. Genau hier muss man jetzt proaktiv ansetzen und per Willenskraft sich zum handeln zwingen. Das mag am Anfang etwas schwer erscheinen, wird aber von Mal zu Mal leichter. Die Angst geht nämlich durch diese direkte Konfrontation mit den auslösenden Faktoren allmählich zurück.
Die neue Komfortzone entsteht
Das einstmals furchteinflößende Verhalten, die nervenraubende Situation werden nun als realtiv normal wahrgenommen und bieten keinen Grund zur Sorge mehr. Stellt euch vor, Ihr nehmt euch vor, im Club die schönen Frauen anzusprechen, weil ihr gerne wissen wollt, wie bekomme ich eine Freundin. Jetzt steht ihr da, aber rührt euch kein Stück. Das passiert, weil in euren Kopf die schlimmsten Filme über Zurückweisung und die schlimmen Folgen dessen ablaufen. Ihr werdet handlungsunfähig. Könnt ihr jetzt schnell genug reagieren und es trotzdem machen, dann werdet ihr merken, dass diese Situationen Spaß machen, dass Zurückweisung eigentlich garnicht so wehtut, wie man sich das vorstellt. Außerdem merkt ihr, dass andere Leute euch eben nicht auslachen und das alles ganz leicht abläuft. Um diese Erfahrungen zu machen, müsst ihr jedoch eure Angst überwinden und einige wichtige Referenzerfahrungen sammeln. Ein weiterführender Artikel zu dem Thema befindet sich
hier.
Walter Spichart