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ADHS bei Erwachsenen - ADHS Symptome

Autor: kasakscha | Erstellt am: 17.01.2010 | Gelesen: 2457
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Unkonzentriert, impulsiv, hyperaktiv - Erwachsene mit ADHS haben es schwer. Wir geben Tipps für den Umgang mit der ADHS-Erkrankung

adhs im erwachsenenalter
adhs im erwachsenenalter
Noch bis zum Ende 1990 galt das ADHS in Europa ausschließlich als eine Kinder- und Jugendkrankheit. Gleichzeitig wird in Amerika das Problem der erwachsenen Form von ADHS schon seit einiger Jahrzehnten untersucht. Die Forschungen haben gezeigt, dass bei den nahen Verwandten des ADHS-Kranken die Symptome ähnlich sind.

ADHS-Symptome

Das Bemerkenswerte bei ADHS-Kranken, die erwachsen sind, ist die Fähigkeit, mit großer Intensität und Ausdauer die Aufmerksamkeit auf die Lösung der besonders interessierenden Aufgaben zu richten. Diese Fähigkeit kann man als "die Superfokussierung" benennen. Für eine kurze Zeit der Konzentration auf einer Sache kann der Mensch Fachmann auf diesem oder jenem Gebiet werden.

Die Unordnung und die chaotische Organisation

Die Unordnung und die chaotische Organisation in der professionellen und privaten Sphäre kann man für die typischen Symptome von ADHS bei den Erwachsenen halten. Die begonnene Arbeit wird häufig nicht zu Ende gebracht, und der ADHS-Erwachsene übernimmt schon eine neue Aufgabe. Die Erwachsenen mit ADHS verlieren häufig die Fähigkeit, zwischen wichtig und unbedeutend zu unterscheiden, verlieren die Übersicht einer Situation, können sich vom Unwichtigen nicht ablenken.

Das Selbstbewusstsein

ADHS-Erwachsene glauben oft nicht, dass sie produktiv arbeiten und Erfolge erreichen können. Sie halten sich für Menschen, die unfähig sind, gute Endergebnisse zu erzielen, deshalb ist es auch klar, dass ADHS bei Erwachsenen von negativer Selbsteinschätzung begleitet wird.

Die emotionale Instabilität

Bei den Erwachsenen mit ADHS bleiben die heftigen (der Kinderlabilität ähnlichen) Änderungen der Stimmung erhalten. Es wirkt sich auf die Produktivität ihres Erwerbslebens aus. Die Schwingungen der Stimmung und dazu die Impulsivität mit dem Verlust der Selbstkontrolle erschweren wesentlich die Kommunikation mit den nahen Menschen. Aber die Angehörigen kennen ja schon die Abläufe, sie wissen, warum der Kranke sich so benimmt, sie verstehen die Situation besser als ein Fremder.

Die motorische Aktivität

adhs-syndromADHS bei Erwachsenen verläuft so ähnlich wie bei den Kindern. Auch hier fühlt sich der an der Hyperaktivität leidende Mensch schlecht, wenn er sich längere Zeit ohne Bewegung befinden muss. So ist es zum Beispiel beim Besuch des Kinos oder während einer langwierigen Krankheit.
Das erzwungene Bleiben im Bett wird besonders qualvoll wahrgenommen. Viele Menschen mit ADHS fühlen sich in jenen Situationen gut, wenn es eine Möglichkeit für Bewegung gibt. Ob man aufsteht oder einfach spazieren geht, auf den Fußboden klopft oder mit den Fingern auf den Deckel des Tisches trommelt - es muss eben Bewegung sein.

Die Impulsivität

Die intensiven Zorn-Anfälle können dazu führen, dass ADHS-Erwachsene überall dominieren. Die Menschen aus der Umgebung ziehen sich dann meistens zurück. Oft möchten sie einfach keinen Streit erleben. Nicht selten aber koexistieren die aggressive Impulsivität in den Stresssituationen und die rührende Sorge in den vom Stress freien Perioden parallel. Es werden dann wieder ganz liebe Menschen, aber nur für kurze Zeit.

Die Unfähigkeit, die Stressbelastungen zu ertragen

Die Erwachsenen mit ADHS verlieren in den schwierigen Situationen schnell die Selbstkontrolle, dem Menschen fällt es schwer, die Aufmerksamkeit und die Bereitschaft zur adäquaten Reaktion auf die Umwelt strategisch zu verteilen. Die Erwachsenen mit ADHS sind vom Neuen immer begeistert, aber die ursprünglich attraktive Aufgabe verliert nach und nach ihre Anziehkraft, verwandelt sich in eine schwere Last und wird "auf später" verschoben.
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Ellen Daniel-John am 20.01.2010
die Ärzte sollten sich mal an ihr Gelöbnis erinnern bevor sie mit der Pharmaindustrie zusammen arbeiten. Hier zum Erinnern:
Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.
Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.
Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.
Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.
Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.
Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.
Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.
Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.
Dies alles verspreche ich feierlich frei und auf meine Ehre.

Gepostet von Friedrich Witzani am 19.01.2010
Dieses sogenannte ADHS wie auch andere psychosomatische Krankheiten sind durch Chemie nicht wegzukriegen. Es ist die Manifestation von ungelösten Problemen wie Konflikten, Missverständnissen oder unterdrückten Lebensbereichen. Liebevolle Zuwendung und Hilfe und auch die richtige Therapie ohne Pillen ist die richtige Antwort. Der Mensch ist ein beseeltes Wesen in einem hochentwickelten biomolekularen Organismus. Das Wesen, die Seele treibt sein Wohlbefinden und ist allen Abläufen übergeordnet. Psychopharmaka dämpfen und belämmern leider nur mit enormen Nebenwirkungen das Dasein und lösen keine Probleme. Die Nebenwirkungen gehen teilweise bis zum Selbstmord.
Sie sind weltweit ein Multimilliardengeschäft, das auf den unerfüllten Hoffnungen der Menschen ruht. Abscheulich!


Gepostet von Martina am 19.01.2010
Ärgerlich, wie in diesem Artikel die Begriffe vernebelt werden. ADHS ist keine, betone: keine Krankheit. Erst recht nicht ADHS-Krankheit! (Oder ist das eine Ironie?) Das "S" in ADHS steht für "Syndrom". Und das Wort Syndrom wählt man für ein Sammelsurium von Anzeichen, die noch nicht sicher eingeordnet sind.
Bei diesem Thema muss ich stets an die Vermarktung erfundener Krankheiten denken.







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