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Achtung! Gentechnik zur Herstellung von Vitaminen bereits gängige Praxis

Autor: sanotip | Erstellt am: 06.04.2010 | Gelesen: 1225
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Gentechnisch hergestellte Vitamine in Nahrungsmitteln sollen Gesundheit suggerieren

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Viele künstlich hergestellte Vitamine werden unseren Nahrungsgmitteln zugesetzt. Das soll uns, den Verbrauchern, ein sicheres und gutes Gefühl geben. Ein Beispiel dafür ist der ACE-Saft. Allerdings wird uns verschwiegen, wo diese Vitamine herkommen, bzw. wie diese hergestellt werden. Ein Großteil aller künstlichen Vitamine wird mit Hilfe der Gentechnik hergestellt. Welche Auswirkungen das auf unseren Körper haben kann, ist noch unklar. Verbraucherschutz wird ganz klein geschrieben, denn die Kennzeichnungspflichten für gentechnisch hergestellte Vitamine sind sehr schwammig.

Fast jeder von uns weiß, dass Vitamine wichtig für die Stoffwechselvorgänge in unserem Körper sind. Da unser Körper selbst nur wenige Vitamine bilden kann, müssen diese von außen zugeführt werden, z.B. mit frischem Obst, Gemüse und Kräutern. Leider hat der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen im Obst und Gemüse in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen. Eine ausreichende Versorgung ist somit nicht mehr gewährleistet.

Diese Versorgungslücke hat sich die Industrie zu Nutze gemacht.
Sie setzt verschiedenen Nahrungsmitteln künstlich hergestellte Vitamine zu. Sicherlich kennen Sie auch ACE-Säfte. Diese suggerieren , dass es sich um eine wahre Gesundheitsbombe handeln muss. Aber nicht nur auf vielen Getränkeverpackungen findet man den Aufdruck -Stabilisator Ascorbinsäure- (Vitamin C), sondern auch auf vielen Fleisch- und Wurstwaren.

Aber wo kommen diese Vitamine her, bzw. wie werden diese hergestellt?
Um diese Unmengen an Vitaminen erzeugen zu können, nutzt die Industrie seit einigen Jahren verstärkt die Gentechnik. Aber dem Verbraucher wird dies verschwiegen. Besonders betroffen sind die Vitamine B2, B12, C und E. Entweder kommen zur Herstellung der Vitamine gentechnisch veränderte Mikroorganismen zum Einsatz, oder die Vitamine werden aus gentechnisch veränderten Pflanzen, wie z.B. Soja, extrahiert.

Ein paar Beispiele:

Vitamin B12
Vitamin B12 ist im Körper z.B. für die Zellteilung und für die richtige Entwicklung der roten Blutkörperchen wichtig. Ein Mangel an Vitamin B12 kann unter anderem zu Schädigungen am Nerven- und Blutsystem führen. Die industrielle Herstellung von Vitamin B12 erfolgt hauptsächlich mit Hilfe von gentechnisch
veränderten Mikroorganismen. Nun sollte es jeden von uns nachdenklich machen, dass ein gentechnisch hergestelltes Vitamin an der Zellteilung in unserem Körper beteiligt ist. Was sich hieraus für unseren Körper entwickeln kann, ist vollkommen unklar. Gentechnisch hergestelltes Vitamin B12 findet sich häufig in Nahrungsergänzungsmitteln, Fitnessgetränken, aber auch in Säuglingsnahrung. Leider gibt es nicht einmal eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch hergestelltes Vitamin B12.

Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C unterstützt die Körperabwehr, schützt vor freien Radikalen und hilft beim Aufbau von Bindegewebe. Vitamin C (Ascorbinsäure) kann unterschiedlich industriell hergestellt werden. Es kann zum Beispiel aus dem Zucker oder der Stärke von gentechnisch verändertem Mais gewonnen werden.
Immer häufiger werden auch zur Herstellung gentechnisch veränderte Mikroorganismen eingesetzt. Gentechnisch hergestelltes Vitamin C findet man hauptsächlich in billigen Nahrungsergänzungsmitteln, als Antioxidations- und Stabilisierungsmittel in Fleisch- und Wurstwaren, in vielen Getränken, aber auch in Butter. Auch hier findet sich wieder kein Hinweis auf gentechnisch hergestellte Vitamine.

Vitamin E
Vitamin E ist wie Vitamin C ein wichtiges Antioxidationsmittel im Körper. Es wird zu einem großen Teil aus gentechnisch veränderten Pflanzen wie Mais, Soja, Reis oder Weizenkeimöl hergestellt. Da Vitamin E aus gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wird, ist es eigentlich kennzeichnungspflichtig.
Dieser Pflicht wird aber eher selten nachgekommen.

Sie sehen also, wie groß Verbraucherschutz geschrieben wird.

Weiterhin ist seit vielen Jahren bekannt, dass künstlich hergestellte Vitamine, im Gegensatz zu natürlichen Vitaminen, vom Körper nur sehr schlecht verwertet werden können. Die Kombination aus -schlecht verwertbar- und -hergestellt mit Hilfe der Gentechnik- sollte uns nachdenklich machen.

Mein Rat an Sie:
  • Vermeiden Sie Produkte mit Vitaminzusätzen, z.B. ACE-Säfte.
  • Weiterhin sollten Sie Produkte, die Vitamine zur Stabilisierung oder als Antioxidationsmittel verwenden, meiden.
  • Das betrifft hauptsächlich konservierte Wurst- und Fleischwaren, Obst- und Gemüsekonserven, aber auch Backmischungen.

Um den täglichen Bedarf an Vitaminen zu decken, empfiehlt sich eine ausgewogene, pflanzliche Kost, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau.
Wenn Sie das nicht gewährleisten können, empfehle ich Nahrungsergänzungsmittel, die aus reifem Obst, Gemüse und Kräutern hergestellt wurden.
Diese enthalten bioverfügbare Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper bestens verwerten kann. Auf billige Nahrungsergänzungsmittel aus dem Supermarkt oder der Apotheke, sollte auf jeden Fall verzichtet werden. Denn wie kann man so günstig Vitamine herstellen? Gentechnik?!?

Mehr zum Thema Vitamine finden sie unter www.sanotip.de/../maculadegeneration/

Susan Erk
 
 
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