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Abnehmen - wenn der Stoffwechsel stimmt

Autor: mediportal | Erstellt am: 14.07.2011 | Gelesen: 778
Kategorie: Beauty - Kosmetik & Wellness | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Wieso Übergewicht ein Massenproblem ist

Auf unseren Stoffwechsel haben wir nur bedingt direkten Einfluss. Wir können zwar bestimmen, was wir essen, und dabei auch jede Menge Fehler machen. In die eigentlich entscheidenden Vorgänge aber, die Stoffwechselprozesse in den Zellen, dem Ort der Energiegewinnung, da lässt uns der Körper nicht so einfach durch Ernährung und Verhalten eingreifen. Die Rede ist von einem System, das völlig autonom darüber entscheidet, wie wir verstoffwechseln. Und das ist weitaus komplizierter, als essen und verdauen.

Der Weg der Verdauung

Betrachten wir das genauer: Die Verdauung beginnt bereits im Mund. Durch Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse beginnt hier schon die Zersetzung der Kohlenhydrate. Im Magen machen sich Salzsäure, jede Menge Enzyme und Hormone über die Nahrung her und bereitet sie auf. Im Dünndarm erfolgt dann die eigentliche Verdauung der lebensnotwendigen Stoffe, vor allem Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Diese werden über die Schleimhäute des Dünndarms ins Blut aufgenommen und gelangen direkten Weges in unsere „Küche", die Leber. Im Dickdarm, wo der Stuhl eingedickt wird, nimmt die Schleimhaut das Wasser mit den Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen auf, die über die Blutbahn ebenfalls in der Leber landen. Dort in der Leber erfolgt die Feinzerlegung und der Aufbau von Stoffen, die nun für den Körper verwertbar sind. Das Wasser beispielsweise, bestehend aus Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, wird in seine Bestandteile zerlegt und zu neuen Verbindungen verarbeitet.

Über die Blutbahn gelangen diese Stoffe in die Zellen. Hier findet die eigentliche Energiegewinnung, der eigentliche Stoffwechsel, statt.

Schlussfolgerungen für die Gesundheit

Aus dieser Beschreibung erkennen wir, dass es jede Menge möglicher Fehlerquellen gibt. Zum Beispiel kann eine gestörte Magen-Darmfunktion schon gleich am Anfang zu einer Fehlversorgung des Organismus führen, selbst wenn wir alles beim Essen richtig gemacht haben. Fehler in der Funktion der Leber und der Bauchspeicheldrüse können durch ein gestörtes Enzym-Milieu zu einer Falschverarbeitung der Nahrung führen. Fehlerhafte Stoffwechselprodukte wiederum führen zu einer Beeinträchtigung des Stoffwechsels in den Zellen, mit allen Folgen für eine gestörte Energiegewinnung. Damit einhergehend kommt es häufig zu einer Verschlackung. Solche Schlacken können neben anderen Stoffen eingelagert werden und schon sind wir auf dem Weg zum Übergewicht. Man kann auch vermuten, dass diese Mechanismen dazu beitragen, dass der so geplagte Mensch viel schneller Fettpolster ansetzt. Das deckt sich mit den häufigen nicht ganz von der Hand zu weisenden Empfindungen vieler Betroffener „Ich habe in der letzten Zeit doch gar nicht so viel gegessen und trotzdem setzt gleich alles an." Wenn der Stoffwechsel fehlerhaft abläuft, kann das durchaus anzunehmen sein.

Noch schlimmer kommt es, wenn diese Stoffe in den Gefäßwänden eingelagert werden. Herzinfarkt und Schlaganfälle sind die Folge. Daran sieht man auch den tieferen Zusammenhang zwischen dem Übergewicht und den Gefäßerkrankungen.

Und das kommt mehr als häufig vor. Schließlich hören wir immer wieder von den vielen Menschen, die Stoffwechselstörungen haben. Und dass das nicht nur mit dem Ess-Verhalten zu tun hat, haben wir jetzt verstanden.

Veranlagungen nicht unterschätzen

Oft sind diese Entwicklungen angeboren. Bester Hinweis: Hat es in der Familie Diabetes, Rheuma, Gicht, Gallen- oder Nierensteine, Herzinfarkte oder Schlaganfälle gegeben, dann sind die Nachkommen mit großer Wahrscheinlichkeit bereits auf Stoffwechselstörungen programmiert. Kommt dann noch fehlerhaftes Ernährungsverhalten dazu, sind wir schnell bei den Problemen.

Übrigens: fehlerhaftes Essverhalten ist oft die Folge einer solchen angeborenen Stoffwechselstörung. Schon vor 1900 erkannte der berühmte amerikanische Arzt Dr. med. James Tyler Kent, dass das übermäßige Verlangen nach Nahrungsmittel das Symptom einer gestörten Stoffwechsellage ist.

Mit anderen Worten: Die Neigung zu Stoffwechselstörungen trifft auf die heutigen Lebensgewohnheiten und verstärkt die daraus resultierenden Erkrankungen umso deutlicher. Man darf also nicht falsche Schlussfolgerungen ziehen. Viele Menschen haben tatsächlich ein gesundheitliches Problem, weswegen sie mit ihrem Gewicht nicht klar kommen.

Ganzheitlich orientierte Mediziner empfehlen daher dringend, nicht einfach nur abzuhungern. Entscheidend ist, dass der Stoffwechsel reguliert wird. Dazu gehört es auch, das Entgiftungssystem in Takt zu halten. Es ist nicht auszuschließen, dass die Vielzahl toxischer Stoffe, mit denen unser Organismus heute konfrontiert wird, auf die Stoffwechselprozesse Einfluss nimmt und auf diese Weise gestörte Verhältnisse unterhält. Und die Regulation dieser Störungen kann mit Hilfe der ganzheitlichen Naturmedizin gelingen.

Mehr Informationen zu den Möglichkeiten der ganzheitlichen Medizin finden Sie im Gesundheits-Portal www.mediportal-online.eu .

Michael Petersen

 
 
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