Ablauf LASIK
LASIK steht für "Laser In Situ Keratomileusis" und zählt zu den modernsten Augenlaserverfahren. Darüber hinaus ist die
LASIK-OP der häufigste refraktiv-chirurgische Eingriff in den westlichen Ländern. Bis zum heutigen Tage haben sich über 30 Millionen Menschen ihre Augen lasern lassen. Für fehlsichtige Menschen, die gerne ihre Brille oder ihre Kontaktlinsen los werden möchten, stellt das
LASIK-Verfahren eine interessante Alternative dar.
Die LASIK Augenlaserbehandlung läuft in drei Schritten ab.
Zunächst werden die Augen des Patienten, welcher auf einer Liege im sterilen OP-Raum liegt, sorgfältig gereinigt. Mit einem Präzisionsmesser oder auch Mikrokeratom genannt, erfolgt ein Einschnitt in die Hornhaut. Die Hornhaut bildet die oberste Schicht des Auges. Das auf diese Weise entstandene Hornhautscheibchen wird wie ein Buchdeckel weggeklappt. Im zweiten Schritt wird mit dem sogenannten Excimer-LASER Teile des Hornhautgewebes abgetragen, um die Fehlsichtigkeit des Patienten zu korrigieren. Bei Kurzsichtigkeit werden die zentralen Stellen der Hornhaut abgetragen, bei Weitsichtigkeit wird das Hornhautgewebe ringförmig um das Zentrum abgeflacht.
Nach der Anwendung des Excimer-Lasers klappt der Laser-Chirurg das Hornhautscheibchen vorsichtig wieder zurück auf die ursprüngliche Position. Das Hornhautscheibchen, oder auch Hornhaut-Flap genannt, haftet von selbst und schützt als körpereigenes Pflaster die Wunde.
In den ersten Stunden nach der Operation sieht der Patient etwas verschwommen, so als ob er durch ein Milchglas sieht. Zudem berichten viele Patienten von einem Fremdkörpergefühl. Sie haben das Gefühl, dass sie "Sandkörner" im Auge haben. Diese Symptome verschwinden von ganz alleine und sind spätestens am nächsten Tag nicht mehr zu beobachten.
Zur Vorbeugung von Infektionen und Entzündungen ist der Patient angehalten regelmäßig eine Woche lang antibiotische Augentropfen einzunehmen. Künstliche Augentränen werden meisten 1-3 Monate angewendet, um die Auswirkungen des "trockenen Auges" zu lindern. Trockene Augen sind eine bekannte "Nebenwirkung" nach erfolgter Operation und äußern sich auf folgende Weise:
Gefühl, dass das Auge juckt und brennt
Veränderung der Sehqualität während des Tages, morgens verschwommen – abends klare Sicht oder umgekehrt
Schwierigkeiten zu fokussieren
Kopfschmerzen, Gefühl von Müdigkeit in den Augen
Verspüren von Augendruck
Klare Sicht nach Einnahme der Augentropfen
Blendungen und Halos
In Deutschland gibt es in jeder größeren Stadt renommierte Augenlaserkliniken. Beliebtes Ziel für eine LASIK-OP ist auch die Türkei. Die Hauptstadt Istanbul ist weltweit bekannt für modernste Laserkliniken und hochqualifizierte, erfahrene LASIK-Spezialisten.
BLU Meditravel
Mathias Weber
www.blumeditravel.de