Im Rahmen einer professionellen Existenzgründungsberatung werden regelmäßig folgende vier wesentlichen Phasen durchlaufen.
- Prüfung auf Realisierbarkeit
- Durchführbarkeitsstudie
- Festlegung der Unternehmensziele
- Einleitung der Maßnahmen
Die Existenzgründungsberatung ist grundsätzlich in 4 Phasen zu unterteilen:
1. Prüfung auf Realisierbarkeit
In dieser ersten Phase der Existenzgründungsberatung wird das Vorhaben auf seine Durchführbarkeit und Tragfähigkeit untersucht. Dabei werden seitens des Existenzgründungsberaters die Erfolgsaussichten der Geschäftsidee / des Gründungsvorhabens eingeschätzt.
2. Durchführbarkeitsstudie
Ob der Unternehmensgründer die persönlichen und beruflichen Eigenschaften eines Unternehmers mitbringt, wird in dieser zweiten Phase beurteilt. Außerdem nimmt der Berater Stellung zur aktuellen Situation des in Betracht kommenden Marktes oder Marktsegmentes sowie zu der zu erwartenden Marktentwicklung. Des weiteren berät der Existenzgründungsberater den angehenden Unternehmer unter anderem hinsichtlich der Wahl der optimalen Finanzierungsmöglichkeit und eines geeigneten Standorts.
3. Festlegung der Unternehmensziele
In der dritten Phase werden die Ziele des Start-up-Unternehmens konkret festgelegt. Im Verlauf der Ausarbeitung eines vollständigen Gründungskonzepts / Businessplans definiert der Berater die anstehenden Maßnahmen und legt die Art und Weise der Umsetzung schriftlich fest. In einem guten Businessplan ist auch ein Zeitplan zu finden, welcher die Zeitpunkte / Phasen der einzelnen Maßnahmen exakt festlegt.
4. Einleitung der Maßnahmen
Die letzte Phase der Existenzgründungsberatung endet mit der tatsächlichen Gründung des Unternehmens. Alle erforderlichen Maßnahmen, welche im Gründungsplan ausgeführt sind, wurden nun vom Berater unterstützend realisiert.
Was sind die häufigsten Hindernisse für die Inanspruchnahme einer professionellen Existenzgründungsberatung?Die Hauptursache für die Ablehnung sind die teilweise relativ hohen Kosten einer Existenzgründungsberatung, welche sich zwischen circa 600 Euro und circa 1200 Euro pro Tag bewegen. Des weiteren hält die Gründer die mangelnde Qualifikation vieler Berater von einer Inanspruchnahme ab. Negative Erfahrungen mit Beratungsleistungen sowie eine grundsätzliche Ablehnung gegenüber Beratern verhindern oftmals die Zusammenarbeit zwischen Existenzgründer und Existenzgründungsberater. Weitere Hemmnisse bei der Inanspruchnahme einer - fast immer sinnvollen -
Existenzgründungsberatung sind Selbstüberschätzung, die Angst vor der Weitergabe vertraulicher Daten und die Unsicherheit in der Auswahl eines geeigneten Beraters.