BenyGarner
Online einkaufen, online Sportwetten, online Freunde treffen - alles ist möglich im Internet. Für viele bietet das Internet viele tolle Möglichkeiten, doch nicht jeder kann die Nutzung dosieren und es kommt zur Sucht. Dieser Artiel gibt eine Kurzübersicht, über diese noch realtiv junge Form der Onlinesucht.Die Zahl der Menschen die das Internet nutzen steigt täglich und vor allen Dingen in der westlichen Welt ist dieses Medium schon fast nicht mehr wegzudenken. Doch für viele das ultimative Instrument, gibt es auch hier natürlich Menschen, für die das Internet inzwischen zum Suchtfaktor geworden ist. Es gibt sogar schon einen Namen „Internet- Abhängigkeitssyndrom, kurz IAS.
Folgende Punkte kennzeichnen diese Abhängigkeit:- Ständiges Verlangen sich im Internet einzuloggen
- Verlust der Selbstkontrolle – das heißt man bleibt z.B. länger im Netz als man muss und vor allen Dingen, als man sich vorgenommen hat
- Entzugserscheinungen – ähnlich wie bei Drogen verspürt man ein dringendes Verlangen das Internet zu nutzen wenn es einmal nicht in Reichweite ist.
- Soziale Auffälligkeiten – Betroffene vernachlässigen Ihren Freundeskreis, Ihr soziales Umfeld und bringen am Arbeitsplatz nicht mehr die normale Leistung
- Weitere Nutzung trotz schädlicher Folgen.
Die Auswirkungen und Schäden sind vielfältig. Für die einen ist es der Drang bei eBay ständig auf Schnäppchenfang zu gehen, andere werden Mitglied in allen möglichen Community Plattformen. Eine große Anzahl von Menschen sind auch Glücksspielabhängig, denn diese Möglichkeiten bietet das Internet natürlich auch.
Sportwettentipps, Poker spielen oder der Besuch eines Online-Casinos ist kein Problem mehr.
Wen kann es treffen?Grundsätzlich kann diese Abhängigkeit jeden treffen und ist nicht auf spezielle soziale Schichten begrenzt. Man möchte sogar meinen, dass es fast eher ein Problem der Mittelschicht sein könnte, denn auch wenn die Preise für die Internetnutzung rapide gesunken sind, kostet die regelmäßige Nutzung immer noch ein gewisses Entgelt.
Erst Studien haben zumindest herausgefunden, dass Menschen die sich in sozialen Schwierigkeiten befinden oder auch zwischenmenschliche Probleme in Beruf oder Beziehung haben, besonders gefährdet sind. In solchen Fällen zieht man sich halt gerne in die Weiten des Internet zurück.
Wo bekomme ich Hilfe?Diese Abhängigkeit ist relativ neu, daher sind Lösungsansätze noch relativ dürftig. Zumindest ist der Therapieansatz vorwiegend psychotherapeutisch und sollte von einem Spezialisten behandelt werden.
Wenn Sie merken, dass Sie gefährdet sind, schalten Sie den PC einfach mal häufiger aus – das Internet kommt auch ohne Sie zurecht und ein persönliches Gespräch im Kaffee mit Freunden hat doch so viel mehr als das chatten in einer Online Community.
Andreas Binkowski