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Abgrund, Trauer, Aufbruch

Autor: writey | Erstellt am: 23.08.2008 | Gelesen: 805
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Newcomer 'Deftik' überzeugt mit enormer Vielseitigkeit in seinen Songs

Deftik - Frankfurter Bub
Deftik - Frankfurter Bub
Seine Texte spiegeln seine Persönlichkeit wider und lassen ihn so äußerst authentisch erscheinen, beispielsweise in „Trauriges Lied". Hier verarbeitet er den Schmerz über eine verflossene Liebe und bringt auf den Punkt, was viele bereits erlebt und gefühlt haben. Eine andere Facette seines musikalischen Könnens zeigt „Deftik" in seinem Song „Abgrund". Sich den Urängsten zu stellen, um wie Phönix aus der Asche zu steigen, steht hier im Mittelpunkt. Beschrieben wird eine Entwicklung vor der Furcht des Versagens, dem Definieren der Situation, dem Verarbeiten der Probleme und dem anschließend Wiedererlangen des angeknacksten Selbstvertrauens.

Doch nicht nur schmerzliche Erinnerungen hat der Frankfurter in seinem Repertoire. Auf eine ganz andere Art und Weise erlebt man ihn in dem Lied „Aufbruch". Ganz gezielt fordert er die Gesellschaft dazu auf, nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern selbst der Auslöser für positive Veränderungen im Umfeld zu sein. Sein Motto lautet: „Nur der, der sich selbst für die Gemeinschaft einsetzt, kann auch ein wirklicher Teil von ihr werden."

Doch wer ist „Deftik" wirklich? Ein deutscher Hip Hopper aus vollem Herzen, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Geboren 1981 in Bad Soden, wuchs er im Frankfurter Stadtteil Sossenheim auf, lernte später durch etliche Umzüge fast sämtliche westliche Vororte Frankfurts kennen und somit auch die Sprache der Straße zu sprechen. Mit13 Jahren entdeckte „Deftik" Hip Hop als „seine" Musik die ihm ein Lebensgefühl vermittelte, das ihn glücklich machte und ihm somit die gesuchte Freiheit verlieh. Seine ersten musikalischen Gehversuche unternahm er mit 18 und tingelte mit seiner damaligen Crew „Sonntagsrapper" durch die Jams des Rhein-Main-Gebiets. Sie ließen kein Jugendhaus und kein Straßenfest aus. Kurz darauf fühlte sich „Deftik" schon für mehr berufen und versuchte, solo seinen eigenen Stil zu finden.

Dass ihm das gelungen ist, davon kann sich jeder auf seiner Internetseite deftik.de überzeugen. Dort sind einige Songs online gestellt, zudem gibt es Fotos, ein Gästebuch und alles was dazugehört. Für einen Newcomer ist sein Konzept sehr professionell und lässt auf mehr Aktivitäten hoffen. Ein erstes Video gibt es auf youtube.de zu sehen und das nächste ist bereits in Arbeit.

Denis Fritz
 
 
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