(Online-Artikel.de) - Vom Goldrausch am Yukon bis zur modernen Erdölförderung, erleben sie Alaska von der Seite der Abenteurer.
Seit der Zeit des Goldrausches ist Alaska als das Land der Abenteurer bekannt. Viele hatten damals ihr Glück am Yukon River versucht, nur wenige sind dabei auch wirklich reich geworden. Der Job des Goldgräbers war eine harte Angelegenheit, nicht mehr zu vergleichen mit dem heutigen Maschineneinsatz. Der Goldrausch ist längst vorbei, der Reichtum des Landes ist heute das schwarze Gold dass im Norden des Landes gefordert wird. Ein Blick auf die
Landkarte von Alaska zeigt und wie groß das Land ist und wie dünn es besiedelt ist.
Alaska heißt heute zahlreiche Natur- und Abenteuerurlauber willkommen. Die unberührte Natur, die zerklüftete Küste und die weiten des Landes ziehen die Touristen an. Eine Wildwasserfahrt auf den Yukon River ist eher was für die Abenteurer, eine Schlittenfahrt mit den
Alaska Malamut im Winter etwas für die Hartgesottenen. Für jedermann empfehlenswert ist die Anreise von den USA aus mit der Fähre. Diese verkehrt regelmäßig, versorgt die Städte und Dörfer am Panhandle von Alaska. Die Route führt dabei durch die Inside Passage, zwischen den mit Fjorden durchzogenen Festland und den vor gelagerten Inseln durch. Die Natur ist absolut überwältigend.
Auf der Route wird auch die Hauptstadt von Alaska, Juneau angelaufen. Sie ist zwar nicht die größte Stadt, aber politisch gesehen die wichtigste. Anchorage ist die größte Stadt von Alaska mit 270.000 Einwohnern. Hier gibt es auch einiges zu sehen und erleben. Museen, Einkaufszentren und der Alaska Zoo. Fairbanks liegt weiter nördlich, in Zentralalaska. Hierher führt auch die einzige Eisenbahnlinie von Alaska, die Strecke wird täglich gefahren, absolut empfehlenswert. Der Weg ist das Ziel, hier trifft es zu, obwohl auch ein Tag Aufenthalt in Fairbanks nicht umsonst ist.
Matthias Hosse