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Ab wann ist eine Nebenhöhlenentzündung chronisch?

Autor: drdewes | Erstellt am: 04.01.2010 | Gelesen: 1203
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die chronische Sinusitis gehört in die Hand des HNO Arztes.

Dr. Holger Dewes
Dr. Holger Dewes
Als Sinusitis bezeichnet man eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Bei einem Schnupfen schwillt die Nasenschleimhaut an und die Eingänge zu den Nebenhöhlen werden verschlossen. Jetzt kann der Schleim aus den Nebenhöhlen nicht mehr abfließen und entzündet sich.

Betroffene merken dies durch einen erheblichen Druck im Gesicht und Schmerzen im Oberkieferbereich. Eine Sinusitis kann auch Zahnschmerzen vortäuschen. Kommt es im Verlauf eines normalen Schnupfens zu diesen Symptomen, sollte unverzüglich ein Hals- Nasen- Ohrenarzt aufgesucht werden. Er hat die notwendige Erfahrung und die Instrumente, die zu einer sicheren Diagnose notwendig sind.

Treten Entzündungen der Nasennebenhöhlen mehr als vier mal im Jahr auf oder bestehen die Beschwerden länger als 3 Monate, dann spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung.

Die Symptome einer chronischen Sinusitis ähneln der akuten Form, sind aber meist nicht so stark ausgeprägt. Vermehrte Schleimbildung, „Schleim im Rachen" , wiederkehrende Infekte, behinderte Nasenatmung und Riechstörungen sind die Hauptsymptome einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Die chronische Form kann aus der akuten Sinusitis hervorgehen. Dies ist jedoch ein seltener Krankheitsverlauf.

Risikofaktoren für die Entstehung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung sind vielmehr eine verbogene Nasenscheidewand (Septumdeviation), eine Muschelhyperplasie, eine Allergie oder Nasenpolypen. Deshalb sollten sie schon bei dem kleinsten Verdacht einen HNO - Arzt aufsuchen.

Dieser wird nach einer ausführlichen Untersuchung eine sonographische Untersuchung durchführen und bei ausreichendem Verdacht eine Computertomographie der Nasennebenhöhlen anfertigen lassen.

Je nach Größe des Befundes wird dann entweder konservativ therapiert oder sogar direkt zu einer Operation geraten.

Dr. med. Holger Dewes, Saarlouis, www.drdewes.de

 
 
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