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90 Prozent der Bewerbungsunterlagen sind für die Tonne!

Autor: pape | Erstellt am: 26.10.2009 | Gelesen: 601
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Fehler beim Bewerben – so kriegen Sie IhrenTraumjob nie!

pape personalberatung
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Der Lebenslauf ist die Visitenkarte im Arbeitsmarkt, die persönliche Duftmarke. Er spiegelt die individuellen Talente, Fähigkeiten, den Marktwert und die gesamte Wertschöpfung wider. Er zeigt, was man sich bei all dem gedacht hat, was man bisher so beruflich getrieben hat. Er ist der rote Faden des beruflichen Tuns. Mit allen Ecken und Kanten.

Warum geht man dann so gleichgültig mit ihm um, wenn es darum geht, sich auf seine "Traumposition" zu bewerben?

Es ist ein Jammer, viele Personalverantwortliche klagen über Lawinen von einfallslosen Lebensläufen, die sie erhalten. Viele davon sind nur Bewerbungsschrott. Grund ist oft, daß man sich aus zweitklassigen Büchern und von selbst ernannten Experten Rat holt und mit dem Nutzen von Vordrucken und fragwürdigen Empfehlungen dafür sorgt, das alle Lebensläufe gleich aussehen. Immer die gleichen Formulierungen, immer die gleichen Floskeln, immer der gleiche Aufbau. Ein Jammer der Gleichmacherei. Die Krönung sind übrigens „Powerpoint-Präsentationen" über sich. Die verwendeten Ampel- und Krümelmännchen kennt jeder und sind der Gipfel der Einfallslosigkeit. Sich in einer Slightshow zu präsentieren mit Bullet-Points und heroischen Statements – da sollte sich nun wirklich jeder fragen, ob das der richtige Rahmen ist.

Der Lebenslauf soll, wie der Name schon sagt "leben". Er sollte die Einzigartigkeit seiner Talente und Fähigkeiten, bezogen auf den Job, für den man sich bewirbt ausdrücken. Statt dessen gibt es meist inhaltslosen Einheitsbrei, ohne Bezug zur Position. "Killerphrasen" nennt das der genervte Personalverantwortliche. Man überläßt es meist dem Leser zu beurteilen, ob man auf die Position paßt oder nicht und hofft, daß er sich dazu überhaupt die Zeit nimmt. Genau das passiert aber nicht, schon gar nicht in der jetzigen Zeit, wo Unternehmen und Personalberater mit "CV's" überflutet werden.

Es ist wichtig, sich im Vorfeld genau zu überlegen, was man kann und was nicht und warum man sich in diesem konkreten Fall bewirbt. Initiativbewerbungen sind heute auch kein probates Mittel, diese landen seltenst dort, wo man sie gern haben möchte. Man "nervt" damit eher als dass es hilft. Resultat ist dann eine Absage, die ist dann nicht nur frustrierend sondern sorgt auch noch dafür, dass man in der Bewerberkartei als "abgesagt" vorverurteilt ist und sich für wirklich geeignete Funktionen in diesem Unternehmen schon "ins Aus gekegelt hat".

Weniger ist daher mehr: Bewerben sollte man sich nur, wenn man auch wirklich deckungsgleich auf eine Position passt, die Auswahl der suchenden Unternehmen, das heisst die Konkurrenz, ist heute zu groß. Und: Hände weg von Initiativbewerbungen.

Es gibt eine Menge mehr, was man beachten sollte, Hilfe holt man sich am Besten in einem Karrieregespräch bei uns. Fragen Sie uns! Mehr zur Karriereberatung bei PAPE Personalberatung
 
 
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