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50 Prozent aller Handwerksbetriebe sind offline. Aber 80 Prozent aller Kunden sind online.

Autor: jfrankebo | Erstellt am: 11.07.2011 | Gelesen: 403
Kategorie: IT - Hardware & Software | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Handwerker ins Netz – Start eine Initiative des Wirtschaftsdienstes Jürgen Franke aus Bonn

„Für Unternehmer ist es wichtig im Internet Präsenz zu zeigen." Diese Aussage würden sicher alle Handwerksmeister, die einen eigenen Betrieb haben, unterschreiben. Eine Stichprobe auf der Internetseite der Dachdecker-Innung Bonn / Rhein-Sieg ergibt ein anderes Bild. So listet z.B. die Dachdeckerinnung, 135 Mitgliedsbetriebe auf. Von denen haben 90 Betriebe, also 66 %, keine Website und nur 39 Dachdeckermeisterbetriebe sind per E-Mail zu erreichen. Sicher ist, unabhängig von der Qualität der Webseite, dass die 45 Betriebe, die einen Onlineauftritt haben, einen enormen Vorteil gegenüber den Kollegen haben.

Neukunden können sie im Internet finden. Bestandskunden haben es einfacher, Kontakt mit dem Handwerksbetrieb aufzunehmen. Gerade für kleinere Handwerksbetriebe, bei denen das Büro nicht immer besetzt sein kann, ist die Erreichbarkeit oft ein Problem.

Ob die Internetseite nur eine kleine Imageseite ist, auf der sich der Betrieb vorstellt, einfache Kontaktmöglichkeiten bietet und einen guten Eindruck hinterlässt, oder ob man einen kompletten Internetaufritt mit Shop, Videobotschaften, Kundenreferenzen und den Möglichkeiten des „Social-Media" möchte ist eine Frage der Zielsetzung und der Kosten.

Das Ziel des Projektes www.handwerker-ins-netz.de ist es, Handwerksmeistern die Möglichkeit zu bieten, sich über die Chancen eines guten Internetauftrittes zu informieren. „Internetagenturen erreichen Handwerksbetriebe oft nicht, da sie eine Sprache sprechen die nicht verstanden wird" sagt Jürgen Franke. Er betreibt eine, auf Internetmarketing für Handwerksbetriebe spezialisierte Agentur. WEB-2.0, Google Places, Adwords Werbung, CRM-Systeme, SEO, Contentinhalte usw., all dies sind Begriffe, die einer handwerksspezifischen Übersetzung bedürfen" so die Aussage von Jürgen Franke.

Als Handwerksmeister, der selber über 25 Jahre in einem Handwerksbetrieb gearbeitet hat, kennt er die Sprache von Handwerksmeistern und deren Mitarbeitern, aber auch den Kunden. Er weiß auch dass die Budgets von bodenständigen Betrieben anders sind, als die größerer mittelständischer Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern.
 
 
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