Designerküche
Eine Küche kauft man nicht alle Tage – schon gar nicht eine frei geplante Küche. Denn in der Regel bedeutet dies eine größere Investition. Diese sollte man gut planen, vorbereiten und kühlen Kopf bewahren. Denn wenn man die Küche beim Händler oder
Küchenbauer erst einmal bestellt hat, ist es meist zu spät. Die folgenden 5 Tipps sollen Ihnen beim Küchenkauf und der Entscheidung für die richtige Küche helfen.
1. Der Besuch von einem Küchenstudio ist wie der Besuch von keinem KüchenstudioMit Aktionen und Rabatten werfen Küchenstudios häufig um sich. Doch mal im Ernst wie glaubhaft sind 50% Rabatt und mehr denn wirklich. Deshalb gilt auch hier, dass Sie ruhig Blut bewahren. Auch wenn sich das Angebot in der ersten Küchenausstellung schon klasse anhört - besuchen Sie noch weitere. Vertrauen Sie darauf, dass Ihnen in anderen Studios weitere, vielleicht neue Ideen kommen. Diese werfen Ihre erste Planung vielleicht sogar komplett um, dafür haben Sie aber am Ende die optimale Küche.
2. Design ist klasse – aber nicht allesSicher, wenn man eine neue Küche kauft, dann muss diese auch schick sein. Niemand möchte etwas neues dessen Aussehen nicht gefällt. Allerdings sollte man sich beim Küchenkauf auch nicht zu sehr vom Design ablenken lassen. Achten Sie auch auf Details bei der Qualität. Stellen Sie ruhig mal (vielleicht unangenehme) Fragen z.B. nach der Materialstärke, Befestigung der Rückwand oder auch nach nicht so offensichtlichen Dingen wie beispielsweise hochgezogenen Rückwänden. Wer hier geschickt fragt kann am Ende sicher sein eine gut aussehende und
qualitativ hochwertige Küche zu haben.
3. Länger planen – schöner wohnenIm Punkt Küchenplanung steckt ebenfalls viel Potenzial, das man nicht verschenken sollte. Machen Sie sich Gedanken über Laufwege und Ergonomie, fragen Sie sich welche Elektrogeräte (und deren Ausstattung) nötig sind. Schlafen Sie über diese Gedanken in Ruhe. Stellen Sie sich vor in der geplanten Küche zu arbeiten. Wie wäre es wohl dort zu kochen, abzuspülen und ähnliches. Können alle Dinge in sinnvoller Nähe untergebracht werden. Hier ist die Anordnung der Küchenmöbel von Interesse. In der Regel ist es schwer sich diese Dinge vorzustellen, letztendlich lohnt es sich aber weil man in Zukunft mehr Spaß in der neuen Küche hat. Es gibt auch Küchenhersteller bei denen man eine Küchenprobefahrt machen kann – da fällt dieser Punkt natürlich leichter.
4. Küchenaufbau in Eigenregie? Besser nicht.Oft bieten Händler oder Hersteller von hochwertigen, frei geplanten Küchen den Aufbau von Haus aus mit an. Trotzdem überlegen manche Küchenkäufer an diesem Punkt zu sparen und den Aufbau selbst in die Hand zu nehmen. Dies sollten allerdings nur Profis tun, die sich im Metier auskennen. Denn um eine Küche aufzubauen bedarf es großen Geschicks. Und niemanden ist es von Nutzen wenn schon in diesem frühen Stadium schon die ersten Fehler an die neue Küche kommen. Deswegen lassen Sie aufbauen und prüfen Sie den Aufbau akribisch. Mängel und / oder Fehler halten Sie am besten schriftlich fest und lassen Sie Gegenzeichen, sofern sie nicht sofort behoben werden können.
5. Bestückung klug wählenDas hört sich erst mal simpel an. Trotzdem, jetzt ist die Chance alles in der Küche so sinnvoll zu verstauen, dass man nachher so wenig Arbeit wie möglich hat. Sollte es Ihr Küchenverkäufer bzw. Küchenberater nicht von Haus aus tun, dann Fragen Sie dort auch mal nach „Insider"-Tipps. Dier Herren und Damen haben oft sehr bruchbare Tipps auf Lager.
Viel Spaß beim Kauf Ihrer neuen, frei geplanten Küche, die Ihnen hoffentlich mit diesen Tipps noch besser gefällt.
Andreas Kuhn