Neubau der Psychiatrie in Hamburg
Hamburg bekam am 01. April 2011 einen Krankenhaus-Neubau für über 40 Mio. Euro. Damit eröffnete die Schön Klinik Hamburg Eilbek ihr bislang größtes Investitionsprojekt in Hamburg und setzte den Wachstumskurs im fünften Jahr des Bestehens fort. Auf sechs Ebenen entstand ein Neubau mit dem Schwerpunkt Psychiatrie und Psychotherapie, der nun fünf psychiatrische Stationen, die Institutsambulanz und eine Tagesklinik aufnimmt. Im Hamburger Zentrum sind mit diesem Neubau Strukturen einer wohnortnahen Psychiatrie geschaffen worden. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Therapiekonzepte.
Der Psychiatrie-Neubau ist bereits das neunte Leuchtturm-Projekt der Klinikgruppe in Hamburg. Im Jahr 2006 hatte die Schön Klinik das ehemalige AK Eilbek übernommen. Dr. Michael Knapp, Chef der Schön Klinik Hamburg Eilbek, bekräftigte am Eröffnungstag vor rund 300 Gästen die Strategie: "Wir wollen vorhandene Kompetenzen durch den Ausbau von Zentren und Kliniken stärken. Der Neubau der Psychiatrie zeigt unsere Bereitschaft, diese Ziele mit deutlichen Investitionen zu erreichen. Und wir sehen es als Zeichen bester Zusammenarbeit, dass die Freie und Hansestadt Hamburg unser Bauvorhaben mit über 18 Millionen Euro unterstützt."
Hamburger profitieren von der engen Zusammenarbeit der zwei Kliniken für Psychiatrie und Psychosomatik
Von der Investition in die psychiatrische Versorgung sollen alle Hamburger profitieren. "Wir sind in nur fünf Jahren zu einem wichtigen Partner der Menschen in der Gesundheitsmetropole Hamburg geworden", sagt Dieter Schön, Inhaber der Klinikgruppe. Zu den neu eröffneten Eilbeker Fachzentren gehört u.a. auch die eng kooperierende Universitäre Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie unter Leitung von Professor Dr. Bernd Löwe . Die Investitionen kommen Mitarbeitern und Patienten gleichermaßen zugute. So stieg die Zahl der Beschäftigten von 870 auf über 1.400.
Neue Angebote für psychisch erkrankte Patienten
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie steht unter der Leitung von Privatdozent Dr. Thorsten Kienast. In Eilbek entstand unter seiner Ägide bereits eine Spezialstation für Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen, die zugleich unter einer Abhängigkeitserkrankung leiden. Auch Menschen in Lebenskrisen werden zukünftig im "Depressions- und Krisen-Interventions-Zentrum" (DeKIZ) Hilfe Unterstützung und Therapieangebote finden. Das Zentrum wird in der zweiten Jahreshälfte seine Arbeit aufnehmen. "Der Neubau bietet durch seine räumliche Aufteilung und sein Einrichtungskonzept einen entstigmatisierenden Rahmen für psychiatrisch erkrankte Patienten und deren Angehörige", sagt Dr. Kienast. Die Eilbeker Ärzte werden künftig noch enger mit nationalen und internationalen Expertengruppen zusammenarbeiten. Es geht darum, psychiatrische Therapien auf der Grundlage der ständig wachsenden wissensschaftlichen Erkenntnisse kontinuierlich anzupassen und weiterzuentwickeln
Zahlen und Fakten zum Neubau
Investitionssumme: 41 Millionen Euro, mit 13,6 Millionen Euro gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, 60 Prozent des Auftragsvolumens ging an Firmen aus der Metropolregion Hamburg Gebaute Nutzfläche: 5.000 qm auf vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss Abteilungen: Geschlossene ("geschützte") Psychiatrie, psychiatrische Institutsambulanz, gerontopsychiatrische Tagesklinik, psychiatrische Tagesklinik. Ingesamt fünf psychiatrische Stationen Bettenanzahl: Psychiatrische Abteilung: 105 Betten, Psychiatrische Tagesklinik: 20 Plätze, Gerontopsychiatrische Tagesklinik: 18 Plätze Behandlungsschwerpunkte: Zu den Behandlungsschwerpunkten der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie zählen akute Lebenskrisen, die Behandlung von Betroffenen mit Persönlichkeitsstörungen mit kombinierter Abhängigkeitserkrankung, affektive Erkrankungen (z.B. Depressionen), akute und chronische Psychosen sowie altersassoziierte Störungen. Das Spezialgebiet ist die Behandlung von Patienten, die Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle und ihr Verhalten unter Kontrolle zu halten sowie zusätzlich an einer Abhängigkeitserkrankung leiden. Weitere Informationen finden Sie
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