Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

19 Jahre Kinderrechte in Deutschland, leider immer noch nicht für alle!

Autor: stimmen09 | Erstellt am: 04.04.2011 | Gelesen: 573
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Dienstag, 05. April 2011, 14.00 - 15.30 Uhr, Brandenburger Tor: Theaterperformance des Bündnis 'SOS for Human Rights' gegen die Missachtung der Rechte von Flüchtlingskindern.

© Jürgen Scheer
© Jürgen Scheer
Für die Bildberichterstattung besonders geeignet.

Am 5. April vor 19 Jahren hat die Bundesrepublik die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet. Bis heute wird sie jedoch nicht vollständig umgesetzt. Insbesondere Flüchtlingskindern werden ihre Rechte abgesprochen.

Mit einer theatralen Aktion am Brandenburger Tor möchten wir auf diesen Missstand aufmerksam machen und die Umsetzung der Kinderrechte für alle Kinder und Jugendliche einfordern. Wir thematisieren mögliche Fluchtgründe, die lebensgefährlichen Fluchtwege aus den Krisengebieten nach Europa und den oftmals prekären Aufenthalt in Deutschland. In verschieden Sprachen werden die zentralen Forderungen aus einem Appell der „Jugendlichen ohne Grenzen" verlesen.

Seit der Rücknahme des ausländerrechtlichen Vorbehalts zur UN-Kinderrechtskonvention im Frühjahr 2010 durch die Bundesregierung sollten die UN-Kinderrechte in Deutschland auch für Flüchtlingskinder vollumfänglich gelten. In der Praxis sind Flüchtlingskinder und –jugendliche in Deutschland immer noch vielfältigen Diskriminierungen und Restriktionen ausgesetzt, zum Beispiel:
  • aufgrund des Asylbewerberleistungsgesetzes Kürzung der Sozialhilfe um bis zu 47 Prozent unter das geltende Existenzminimum für Kinder im Hartz IV-Bezug sowie Ausschluss vom neuen „Bildungspaket"
  • Mangelhafte medizinische Versorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Eingeschränkter Zugang zu Schule, vielfach Verbot von Ausbildung und Studium
  • Beschränkung der Bewegungsfreiheit
  • menschenunwürdige Wohnverhältnisse in Sammellagern
  • Trennung von Familienangehörigen
  • Willkürliche Altersschätzungen und Ältermachen

Der Rücknahme des ausländerrechtlichen Vorbehalts müssen endlich konkrete Maßnahmen auf politischer, gesetzgeberischer und bürokratischer Ebene folgen, damit Flüchtlingskinder nicht länger schikanösen und demütigenden Behörden-Handeln ausgesetzt sind. Dem Kindeswohl muss Vorrang vor allen ausländerrechtlichen Maßnahmen eingeräumt werden.

Bei der Theateraktion stehen Ihnen SprecherInnen der Kampagne SOS for Human Rights für Interviews zur Verfügung.

Pressekontakt: Lucie Haardt, SOS for Human Rights, E-Mail: info@sos-for-human-rights.eu, Tel: 030 24 74 97 83, Mobil: 0176-75464216, Adresse: GRIPS MITTE, Klosterstraße 68, 10179 Berlin
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Politik - Gesellschaft & Soziales:
Die Hälfte der Deutschen fühlt sich mit Pflegeplatzsuche überfordert
Eine eigene Kirche in den USA gründen? Wie gehts das eigentlich?
Humana startet Mitmachaktion zugunsten des Deutschen Kinderhilfswerkes
Wird in Tunesien mit dem Messer missioniert?
Max Bryan: Deutschlands bekanntester Obdachloser führt Videotagebuch
Norwegen steckt in der Butterkrise
Tag der gewaltfreien Erziehung
Von Nazis und Piraten

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “19 Jahre Kinderrechte in Deutschland, leider immer noch nicht für alle!”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.