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„ALEXA ON ICE“: Eisige Weltwunder vom Colosseum bis zum Reichstag

Autor: mediamixx | Erstellt am: 29.01.2008 | Gelesen: 3479
Kategorie: Kunst - Kultur & Religion | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Eisige „Weltwunder" in Berlin: Die chinesische Mauer führt am indischen Taj Mahal vorbei zu den Pyramiden von Gizeh.

Brasilianische Karnevalstänzerinnen schwingen zwischen der Mayastadt Chichen Itza und der Christus-Statue von Rio ihre Hüften. Und Eisbär Knut lümmelt sich vor dem Brandenburger Tor. Wo? Mitten in Berlin: neben dem Einkaufs- und Freizeitcenter Alexa am Alexanderplatz. In einer speziellen Thermohalle lädt eine glitzernde Welt aus Eis und Schnee zu einem Streifzug durch 4.000 Jahre Wunderwerke ein - von der Antike bis ins moderne Berlin. Aus Hunderten Tonnen Eis und Schnee haben knapp 50 Künstler aus aller Welt 30 Szenen mit bis zu 5,50 Meter hohen Kunstwerken geschaffen. Geöffnet ist „Alexa on Ice" vom 2. Februar bis zum 6. April, täglich von 10 bis 22 Uhr. Tipp für Besucher: In der Halle herrschen konstant acht Grad unter Null. Dicke Schuhe und Kleidung sind zu empfehlen.

Was ist zu sehen?
Dutzende Eis- und Schneeskulpturen bilden „Alexa on Ice". Unter dem Thema „Weltwunder – von der Antike bis zum modernen Berlin" streifen die Besucher durch eine Szenerie aus architektonischen Meisterwerken aus aller Welt. Von asiatischen Bauten wie der chinesischen Mauer und dem indischen Taj Mahal führt der Weg zum römischen Colosseum und Statuen von Michelangelo. Die Pyramiden von Gizeh, eine Pyramide aus der Mayastadt Chichen Itza und den Ruinen von Machu Picchu aus dem Inkareich erinnern an vergangene Hochkulturen. Über Rio de Janeiro geht es weiter nach Berlin. Brandenburger Tor, Reichstag und Olympiastadion sind nur einige Beispiele für eisige Bauwerke aus der Hauptstadt. Unterwegs begegnen die Besucher chinesischen Terracottasoldaten, römischen Legionären, Mayapriestern und brasilianischen Tänzerinnen.

Die Vorbereitung
Anfang Januar hat der Aufbau der thermischen Halle begonnen, Mitte des Monats wurden mehr als 100 Eisblöcke geliefert. Die Blöcke sind zwei Meter lang, einen Meter breit und zwischen 40 und 70 Zentimeter dick; ihr Gewicht beträgt bis zu zwei Tonnen. Diese Blöcke werden zuvor über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen bei einer Temperatur von 30 Grad unter Null hergestellt. Auf diese Weise erhält das Eis seine attraktive blaue Farbe. Zudem ist es kristallklar - und damit ausgezeichnet für die Fertigung von Eisskulpturen geeignet. Die Blöcke werden mit Hilfe von Gabelstaplern an den gewünschten Stellen positioniert. Meistens bilden mehrere Blöcke neben- oder übereinander die Basis für eine Skulptur.

Neben dem Eis werden auch 250 Tonnen Schnee zu großen Kunstwerken verarbeitet. Der Schnee wird direkt in dem Zelt produziert. Durch die Nutzung einer speziell dafür entwickelten Maschine kann hundertprozentig natürlicher Schnee hergestellt werden - von Pulverschnee bis pappigem Schnee. Anschließend wird der Schnee mit einem „Snowblower" in hölzerne Verschalungen geblasen, die in den geplanten Ausmaßen der Schneeskulpturen angefertigt wurden. So entstehen massive Schneeblöcke, die von den Künstlern in Schneeskulpturen verwandelt werden können. Die fertigen Kunstwerke, die bis zu 5,50 Meter hoch sind, bilden zusammen „Alexa on Ice". Die thermische Halle hat eine Gesamtfläche von 3.000 Quadratmetern, wovon 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind. In dem Raum herrscht eine konstante Temperatur von 8 Grad unter Null. Auf diese Weise können die Kunstwerke zwei Monate lang perfekt in Form bleiben.

Die Künstler und ihre Hilfsmittel
Die knapp 50 Künstler arbeiten etwa zwei Wochen lang täglich an den eindrucksvollen Skulpturen. Sie nutzen dafür Geräte wie Kettensägen, Bunsenbrenner, Spachtel, Meißel und Messer. Das gesamte Team besteht aus 60 Personen, darunter professionellen Schnee- und Eiskünstlern aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Russland, Tschechien, Finnland und den Niederlanden. Während der Bauphase ist die Ausstellung noch nicht für Besucher geöffnet. Veranstalter des Eis- und Schneeskulpturen-Festivals ist das Unternehmen International Event Support Germany, unterstützt vom Einkaufs- und Freizeitcenter Alexa.

Besucherinformationen
Das Eis- und Schneeskulpturen-Festival ist für Besucher vom 2. Februar bis zum 6. April 2008 täglich zugänglich. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 22 Uhr.
Eintrittspreise: Euro 9,50 für Erwachsene, Euro 6,50 für Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Sozialhilfeempfänger, Besucher ab 65 Jahren und behinderte Besucher (Begleitpersonen behinderter Besucher erhalten gratis Eintritt), Euro 4,50 für Kinder von 4 bis 12 Jahren, Kinder bis 4 Jahre gratis (in Begleitung der Eltern). Gruppen: Euro 6,50 für Gruppen ab 25 Personen p.P. Sonderpreis für Schulklassen: Euro 3,00 pro Schüler (1 begleitender Lehrer gratis). Es wird empfohlen, warme Kleidung und Schuhe zu tragen. Die Temperatur im Ausstellungszelt liegt bei 8 Grad unter Null.


Anmerkung für die Redaktionen:
Für weitere Informationen, einen Besuchstermin während der Bauphase, Interviews und Aufnahmen können Sie sich wenden an:
Pressebüro Alexa, c/o public link GmbH
Sandra Näbig, Tel. 030 – 44318811
E-Mail: alexa@publiclink.de
Mediamixx, Frank Wöbbeking, Tel: 0174 - 396 60 80,
E-Mail: frank@mediamixx.net
 
 
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